Gleichstellung von Mann und Frau - Auswüchse in der Sprache

Die Gleichstellung von Mann und Frau – ein altes Thema, wo bereits viel erreicht wurde und sicherlich noch vieles anzustreben ist. Schlagworte wie “Gender-Mainstreaming, finanzielle Gleichstellung am Arbeitsplatz, Regelung der Kinderbetreuung und leider oft unverhohlener Sexismus prägen die Debatte.

Den Sexismus hat nun auch der Europarat in Straßburg ins Visier genommen und – zumindest aus meiner Sicht – weit übers Ziel geschossen. Im Bemühen um eine geschlechtsneutrale Sprache empfiehlt der Europarat seinen 47 Mitgliedsstaaten, in ihren Behörden eine “nicht sexistische Sprache” zu verwenden. Die Darstellung von “Frauen zu Hause” sei ein traditionelles Rollenbild, das die Gleichstellung der Geschlechter hemme, heißt es in einer Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Rates.

Die Schweiz ist dabei Vorreiter. Laut einem Artikel in der Welt werden in der Hauptstadt Bern werden grundsätzlich “geschlechtsabstrakte Personenbezeichnungen” bevorzugt. Im Klartext heißt das: “Flanierzone” statt “Fußgängerzone”, “Elternteil” oder (seltener) “Elter” statt “Vater” oder “Mutter”.

Es gibt nur ein Wort, das diese Bestrebungen beschreibt: Schwachsinn!!!

Denn:

  • Ja, es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Mann und Frau und das ist für beide Seiten auch gut so
  • Die deutsche Sprache unterscheidet im Gegensatz zu anderen Sprachen eben zwischen Mann und Frau. Eine konsequente Doppelschreibweise wäre in jedem Buch oder Zeitungsartikel unzumutbar und jeder Text würde unlesbar werden
  • Das gerade in Österreich oft gebrauchte “Binnen-I” (z. B. MitarbeiterInnen) ist gemäß der aktuellen Rechtschreibregeln falsch. Es gibt in der deutschen Rechtschreibung keinen Großbuchstaben, der in Kleinbuchstaben eingebettet ist.

Welche Auswüchse tatsächlich eine konsequente Verwendung geschlechtsneutraler Bezeichnungen haben würde, zeigen diese eidgenössischen Beispiele:

  • Ein “Anfängerkurs” heißt geschlechtsneutral “Grundkurs” oder “Einstiegskurs”.
  • Der “Besucherparkplatz” wird zum “Gästeparkplatz”.
  • Buchhalterdiplom = Buchhaltungsdiplom
  • Führerschein = Fahrausweis
  • Kaminfegerdienst = Kaminfegedienst

…wobei der Vorschlag mit dem Führerschein schon wieder amüsant ist

Unternehmen | Familie | Work-Life-Balance – ein unmöglicher Spagat?

Ganz gleich welche Größenordnung ein Unternehmen hat – es ist ein täglicher Drahtseilakt zwischen der Selbstständigkeit, der Familie und des Privatlebens. In den Aufbau und der Weiterentwicklung der Unternehmen wird sehr viel persönliches Engagement und Herzblut gesteckt. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer laufen dabei Gefahr, das eigene Privat- und Familienleben sowie ihre Gesundheit zu vernachlässigen.
Wie Sie selbst dafür sorgen können, dass Ihr privates Umfeld zum sicheren Hafen in
stürmischen Zeiten und zu einer wichtigen Säule für den unternehmerischen Erfolg wird, möchten wir Ihnen auf Einladung des Wirtschaftsbundes Kärnten in dem Vortragsabend “Unternehmen | Familie | Work-Life-Balance – ein unmöglicher Spagat?” näher bringen.

Datum: 4. April 2013 um 19 Uhr
Ort: Festsaal der Wirtschaftskammer Wolfsberg

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis 2. April wird unter office@wirtschaftsbund-ktn.at oder telefonisch unter 0463/28 78 28 gebeten.

Ehevorbereitung im Lavanttal

Achtung an alle, die sich 2013 auch kirchlich das Ja-Wort geben: Die Termine für die von uns geleiteten Ehevorbereitungsseminare Zeit für uns zwei im Pfarrzentrum St. Marein stehen fest. Bitte weitersagen, die Termine sind in der Regel rasch ausgebucht!

Kärnten ist trauriger Spitzenreiter bei der Online-Suche nach Burnout

Google Trends ist ein Dienst des Suchmaschinenriesen, um abzubilden, welche Suchbegriffe in welcher Intensität gerade weltweit gesucht werden. Was das mit dem Thema dieser Website zu tun hat? Sehr viel! Denn die Suchbegriffe lassen sich auch gut regional runterbrechen. Gibt man beispielsweise das Suchwort “Burnout” ein, nimmt unser Bundesland Kärnten gemeinsam mit Vorarlberg Platz 1 ein. Will heißen: In unserem Bundesland wird am zweithäufigsten in ganz Österreich nach dem Wort “Burnout” gesucht.
Ein Umkehrschluss, dass in Kärnten auch die zweitmeisten Burnout-Fälle bzw. die zweitmeisten Burnout-gefährdeten Personen Österreichs leben, ist natürlich unzulässig. Dennoch stimmen die Zahlen bedenklich. Am wenigsten suchen in Österreich übrigens die Salzburger Internet-User nach dem Wort “Burnout”


Die Zahl 100 steht für das höchste Suchvolumen. Alle weiteren Werte sind die davon abhängigen Abstufungen

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